Der Blaufußtölpel

BlaufußtölpelDer Blaufußtölpel ist ein tropischer Meeresvogel, der auf den Galapagos-Inseln lebt. Sein Name leitet sich von seinen Füßen ab, denn die sind Hellblau. Er ist ein Tölpel (Das ist eine Gattung der Vögel). Da er auf den Inseln lebt, frisst er auch die Nahrung aus dem Meer. Blaufußtölpel werden bis zu 80 cm lang, also ungefähr so groß wie eine Gans. Auch sie können fliegen. Die Eier, die sie in ihre Nester auf dem Boden legen, sind weiß.

Im Gegensatz zu den Füßen sind die Flügel dunkelbraun und der Körper ist weiß. Sie ernähren sich von Fischen, die sie im Sturzflug ins Wasser erbeuten. Wenn es sich lohnt, schnappen sie auch fliegende Fische über der Wasseroberfläche. Eine Besonderheit ist der Balztanz. Eine Möglichkeit des Balztanzes ist dieser hier: Das Männchen watschelt mit seinen blauen Füßen vor dem Weibchen auf und ab. Dabei stellt es den Schwanz hoch. Außerdem hebt das Männchen beim watscheln die Füße besonders weit hoch.

Aber nun zu einem anderem Thema: Da der Blaufußtölpel ein Meeresvogel ist, hat er an den Füßen Schwimmhäute, die den ganzen Fuß bedecken. Das vereinfacht nicht nur das schwimmen, sondern das Weibchen benutzt die Schwimmhäute auch um die weißen Eier abzudecken. Wie bei anderen Vögeln ist die Pupille der Blaufußtölpel rund.

Tölpel heißt der Blaufußtölpel nicht nur, weil er zu dieser Vogel- Gattung gehört, sondern weil er etwas ungeschickt geht. Er watschelt mit den blauen Füßen auf und ab, und hebt dabei die Füße hoch. Wenn er so über den Boden watschelt, sieht das komisch aus und auch ein bisschen doof. Deshalb nannte ihn man ihn Tölpel, weil man ja auch sagt: "Du Tölpel!".

Hier noch ein kleines Video vom Blaufußtölpel

Die Galapagos-Inseln sind ein Naturschutzgebiet. Und da Blaufußtölpel nun mal auf den Galapagos-Inseln leben, sind diese gesetzlich geschützt. Und doch stellen die Menschen für diese fast einzigartigen Vögel eine Bedrohung da. Zum Beispiel das Öl. Das tötet auch andere Meerestiere. Außerdem kommen auch Touristen und können die Tiere beim Brüten stören. Aber trotzdem, noch braucht man sich keine Sorgen zu machen.

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