Der Blutpython

 1. Einführung

Der Blutpython ist eine Pythonart, dessen Farbe wie Blut aussieht. Daher kommt auch der Name. Blutphytons werden ungefähr 1 m bis Eineinhalb meter groß. Sie leben haupsächlich in Asien.

2. Aussehen

Blutpythons haben eine rötliche Farbe mit auffallender Musterung, daher kommt auch der deutsche Name. Der rötliche Ton kann aber auch in ein leichtes Orange umschwanken. An ihrem Rot sind die Tiere leicht zu erkennen. Wozu die Farbe genau dient, ist noch unklar. Vermutlich soll sie Feinde abschrecken oder Partner anlocken.

3. Größe und Gewicht

Der Blutpython wird meistens 1m bis 1,50 groß und kann bis zu 4 Kilo wiegen. Die meisten größten gefangenen ausgewachsenen Exemplare waren jedoch nur 1,30m bis 1,40m groß und wogen meistens dreieinhalb Kilo.

4. Verbreitung und Lebensraum

Diese Tiere leben eigentlich in Südasien, haben sich vermutlich aber auch schon in der Umgebung angesiedelt. Blutpythons leben auch auf den größeren Inseln, wie Borneo oder Sumatra. Sie mögen Regenwälder, Dschungel und Sumpfland mit nassem Klima. Dort bewohen sie Tümpel, Sümpfe oder auch große, sehr nasse Schlammpfützen. Sie leben fast immer in der nähe von Teichen, Bächen oder anderen Wasserquellen. Mittlerweile leben sie aber auch schon auf Ölpalmplantagen.

5. Nahrung und Feinde

Blutpythons ernähren sich hauptsächlich von Ratten, Spitzhörnchen, Haushühner, Wanderratten, Riesenratten und anderen Nagetieren. Ihr größter Feind ist der Mensch. Er schlachtet Unmengen von den Tieren, um ihre Haut als Leder zu verwenden. Blutpythons werden aber nicht direkt gejagt, meistens werden sie von Palmplantagen aufgegriffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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