Der Papageientaucher

Einführung

Der Papageientaucher (Fratercula arctica) ist ein Seevogel, der zu den Alkenvögel gehört und vorallem arktischte Gebiete bewohnt. Er fällt durch die bunte Färbung seines Schnabels besonders auf. 

1. Aussehen und Maße 

Papageientaucher sind kleine Vögel, deren Rücken, Nacken, Hälse, Hinterköpfe, Schwänze und Flügel (von oben) schwarz sind. Der Bauch ist weiß, während neben ihren orangenen Füßen die kurzen, hohen Schnäbel auffallend bunt gefärbt sind. Ausgewachsene Papageientaucher können bis zu 34 cm groß werden und eine Flügelspannweite von 50 bis 60 cm erlangen. Adulte Tiere wiegen um die 400 g, Weibchen sind meist kleiner und wiegen weniger.

2. Verbreitung und Lebensraum 

Wie schon erwähnt, Papageientaucher bevorzugen kalte Gebiete. In ihrer Brutzeit beziehen sie Grönland, die Arktis, Spitzbergen, Island, die Färör-Inseln, die Küste Schwedens und Norwegegens und teilweise sogar Großbritannien. Außerhalb der Brutzeit leben sie auf dem offenem Meer, bzw. dem Atlantik. Sie sind Stand- Strich- und Zugvögel.

3. Nahrung

Die Hauptnahrung von Papageientauchern besteht aus Fischen, seltener auch aus Krebstieren. Zum Beutespektrum der Vögel gehören vorallem Sprotten, Sandaale und Heringe. Papageientaucher tauchen nach ihrer Beute unter Wasser, dort bewegen sie sich mit kräftigen Flügelschlägen fort. Wenn sie Fische gefangen haben, tragen sie diese zuerst seitlich im Schnabel, so dass der größte Teil von ihnen sichtbar ist. Diese Methode, Nahrung zu transportieren, spart viel Platz, der Schnabel ist an diese vorteilhafte Methode angepasst.

 

 

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