Die Bachforelle

BachforelleDie Bachforelle ist eine Unterart der Forelle, Bachforellen sind mittelgroße Süßwasserfische, die ungefähr 50 cm lang werden können. Wie ihr Name vermuten lässt lebt sie in Bächen, aber auch in Flüssen und Seen. Man erkennt sie an den roten und schwarzen Punkten an der Seite. Sie ernährt sich räuberisch, das heißt, dass sie sich von lebenden Tieren ernährt. Wie bei fast allen Fischen ist die Bachforelle schleimig und mit Schuppen bedeckt. Die Bäche und Flüsse sollten relativ schnell fließen, damit dort eine Bachforelle gut leben kann. Um eine Bachforelle zu fangen, braucht man viel Geduld. Denn Bachforellen sind sehr misstrauisch und beißen nur selten an einem Köder an. Da Bauchforellen schwer zu fangen sind, kommen sie reichlich in den Gewässern vor. Allerdings sind nicht nur Fischer und Angler die Feinde der Bachforelle. Auch größere Fische, wie der Hecht, fressen Bachforellen. Ihre Verwandten, wie die Meerforelle, können bis zu einem Meter groß werden.

Die Höchstlänge des Hechts beträgt bis zu zwei Meter! Das passiert aber nur sehr selten. Trotzdem werden Hechte viel größer als Bachforellen, deshalb sind die Bachforellen nicht die Herrscher der Flüsse und Bäche, sondern der Hecht. Kleineren Fischen kann die Bachforelle trotzdem gefährlich werden. Wo wir gerade beim Thema Fressen sind: Die Bachforelle ernährt sich von Insekten, Insektenlarven, Krebsen, Krebstieren und kleinen Fischen, wie zum Beispiel der Groppe. Die Zähne der Bachforelle sind zwar klein, aber spitz. Man sieht die Zähne kaum. Die Zähne dienen der Bachforelle zum Festhalten der Beute. Der Groppe können diese Zähne gefährlich werden. Der Unterschied zwischen den Zähnen von einer Bachforelle und einem Hecht ist groß. Während die Zähne des Hechts starke Verletzungen auch bei Menschen hervorrufen können, können die Zähne der Bachforelle bei Menschen so gut wie gar nichts anrichten. Um eine Bachforelle zu erbeuten, braucht man nicht nur Geduld, sondern auch den richtigen Köder. Künstliche Fliegen eignen sich gut dafür. Die Tigerforelle ist eine Kreuzung zwischen der Bachforelle und dem Bachsaibling. Die Tigerforelle hat ihren Namen wegen ihrer Musterung auf der Haut bekommen. Aber nun zurück zum Thema Bachforellen fangen: Man kann Bachforellen nicht nur mit einer Angel fangen, sondern auch mit einem Käscher. Allerdings muss man vorher genau wissen, wie groß die Tiere sind, die man fangen will, damit man den richtigen Käscher in der richtigen Größe nimmt. Dazu braucht man relativ starke und große Käscher, da erwachsene Bachforellen sich gut wehren können. Wenn man Bachforellen mit einer Kunstfliege fängt, kann der spitze Haken ganz fies ins Maul stechen! Manchmal sticht der Haken sogar durch die Lippe. Das sieht dann ganz schrecklich aus und für die Forelle ist es das auch. Und dazu blutet es noch.

Insgesamt hat die Bachforelle 8 Flossen:

  • die Rückenflosse
  • die Fettflossedie
  • Schwanzflosse
  • die Afterflosse
  • die beiden Bauchflossen
  • und die beiden Brustflossen.

Die Rückenflosse, die Schwanzflosse, die Afterflosse, die Bauchflossen und die Brustflosse hat fast jeder Fisch. Die Fettflosse haben dagegen nur sehr wenige Fische. Aber man findet sie bei der Forelle und ihren Unterarten wie der Bachforelle und der Regenbogenforelle und vielen mehr.  Wie die anderen Fische atmet die Bachforelle durch Kiemen. Die Kiemen werden von außen von einem Kiemendeckel geschützt. Junge Bachforellen sehen noch etwas dünn und zerbrechlich aus, aber die großen Bachforellen sehen stark und groß aus, wodurch sie beeindrucken. Bachforellen leben meist in Deutschland und Schottland. In Deutschland fühlen sie sich wohl, weil es viele kalte, große und schnell fließende Flüsse gibt. Am meisten fühlt sie sich in sauberen und tiefen Gewässern wohl. Außerdem sollte der Grund sandig und steinig sein. Das mögen Bachforellen sehr. Sie liegen oft auf dem Grund. Wenn ein Fressfeind, zum Beispiel ein Hecht, sich nähert, kann die Bachforelle sich schnell verstecken. Außerdem nützt das "auf dem Boden liegen" auch für die Nahrungsaufnahme. So kann die Bachforelle lange unerkannt bleiben. Das gilt nicht nur für die Beute, sondern auch gegenüber Feinden wie dem Hecht. In Bächen braucht die Bachforelle den Hecht kaum zu befürchten, da hier nur selten vorkommt. Bachforellen werden ungefähr 18 Jahre alt. Wie die anderen Fische haben auch sie eine runde Pupille.

Die Bachforelle ist im Wasser sehr schnell. Das verdankt sie ihrem schlankem und langen Körperbau. Außerdem verläuft die Schnauze spitz zu. Deshalb können Bachforellen so schnell schwimmen und sind wendig. So können sie nicht nur Feinden entwischen, sondern auch Beute verfolgen und schnappen. Durch ihre Schnelligkeit und Wendigkeit können die Bachforellen über einen halben Meter (Also über 50 cm) aus dem Wasser springen!

Bachforellen sind essbar, und werden deshalb auch oft geangelt. Es gibt viele Gerichte von der Bachforelle, zum Beispiel Bachforelle in Aluminiumfolie, Bachforellenfilets, Bachforellen gebraten auf dem Teller, Bachforelle mit Zitrone, Bachforelle mit Gemüse, geröstete Bachforelle, Bachforelle mit Salat und viele, viele mehr. Jedenfalls kann man auch Bachforellenrezepte selbst machen, wenn man Bachforellen hat. Wie ich schon sagte, kann man Bachforellen rösten, backen und noch viel anders zubereiten.

Die Bachforellen werden, wenn sie noch jung sind, Steinforellen genannt, weil sie in Bergen leben, wenn sie jung sind. Außerdem wird sie noch Flussforelle und Bergforelle genannt. Sie lebt nämlich nicht nur in Bächen, Flüssen und Seen auf dem Boden, sondern auch in den Bergen. Hier in Deutschland gibt es zwar nicht so viel Berge aber in Schottland. Und dort leben sie ja auch.

Neben den Kunstfliegen eignen sich auch bunte Wobbler für den Bachforellenfang am Bach. Wenn man Glück hat, beißen nicht nur Kleinfische an sondern auch ein großer Brocken. Das Problem ist nur: Je größer die Bachforelle, desto stärker ist sie auch. Sie kann stark ausschlagen und einem schon mal entwischen. Da benutzt man doch lieber den Käscher. Der Haken: Die Fische währen sich so sehr, das sie sich verletzen können. Da die Flossen empfindlich sind, passiert das öfter. Also wenn man sie wieder in die Freiheit lassen will, lieber ohne Käscher. Ein Tipp: Will man den Haken entfernen, kann man die Bachforelle auf den Rücken drehen. Dann wehrt sie sich nicht mehr so stark. Noch ein Tipp: Will man, das die Bachforelle nicht entwischt, kann man sie unter den Kiemendeckeln anfassen. Dann rutscht sie nicht weg.  

Hier noch ein interessanter Fang einer großen Bachforelle

Bachforellen und Meerforellen sind nur ein Beispiel der Unterarten der Forelle. Unterarten erkennt man am lateinischem Namen. Die Forelle ist eine Art. Sie hat meistens nur zwei Wörter als lateinischen Namen. Unterarten haben vier ober drei. Der lateinische Name der Forelle lautet Salmo trutta. Der lateinische Name der Bachforelle lautet Salmo trutta forma fario. Dieser Name ist manchen einfach zu lang. Deshalb sagen manche einfach nur Salmo trutta f. fario. Zum Thema verwandt: An einem Merkmal erkennt man, das Forellen, und damit auch die Bachforelle, mit den Lachsen verwandt sind. An der Fettflosse. Bachforellen und die anderen Forellen und die Lachse haben als einziger diese Fettflosse.

Natürlich legt die Bachforelle auch Eier. Dafür nutzt sie kleine Gruben im Grund, um dort ca. über 1000 Eier abzulegen. Die Eier sind rötlich gefärbt. Um ein Nest zu bauen, fächelt die Bachforelle mit ihrer Schwanzflosse die kleinen Gruben in den steinigen und sandigen Grund. Aus den Eiern schlüpfen höchstens nach vier Monaten kleine Bachforellen. Die kleinen Bachforellen müssen sich noch von winzigen Wassertierchen, wie zum Beispiel kleinen Insekten ernähren. Werden sie größer, können sie schon größere Insekten fressen. Sind sie ausgewachsen, können sie schon kleine Fische, wie zum Beispiel Groppen, fressen. Außerdem können sie auch Molche fressen. Bachforellen laichen von dem Winter bis zum Frühling. Die Laichzeit kann in diesen Monaten vorkommen: November, Dezember, Januar, Februar und März.

Wenn man eine Bachforelle gefangen hat und sie essen will, sollte man die Organe und die anderen Innereien im Körper raus nehmen. Das kennen die erfahrenen Angler schon. Aber Anfänger müssen das noch lernen. Allerdings sollte man wissen, das man am besten den Bauch von unten aufschneidet. Wenn die Innereien draußen sind, kann man sie auf verschiedene Weise zubereiten. Aber wichtig: Man sollte natürlich nur den Fisch ausnehmen, wenn er tot ist. Das wäre sonst Tierquälerei mit tödlichen Folgen.

Die verschiedenen Flussbereiche werden nach Regionen unterteilt. Die oberste Region ist die Forellenregion. Die Forellenregion hat schnell fließendes, kaltes und sauerstoffreiches Wasser. Außerdem ist es auch sauber. Forellenregionen sind oft nicht besonders tief. Die Bedingungen, das das Wasser schnell fließen soll, das es kalt sein soll und das es sauerstoffreich sein soll passt genau zu den Bedingungen des Lebensraum der Bachforelle. Genau deshalb lebt die Bachforelle in der Forellenregion. Ihre Beute, wie zum Beispiel Groppen und Elritzen leben auch in der Forellenregion. Während die Bachforelle zwar auch häufig am Boden liegt, liegt die Groppe so gut wie immer auf dem Boden. Bachforellen schwimmen nämlich auch im Wasser umher. Zurück zum Thema Forellenregion: Die Bachforelle ist sogar der Leiter der Forellenregion. Die Bachforelle ist die größte am meisten vorkommende Fischart in der Forellenregion. Natürlich. Die Groppen werden nur bis zu 15 cm lang. Und wie soll man denn um die 50 cm (Bachforelle) mit um die 15 cm (Groppe) vergleichen. Ganz zu schweigen von der Elritze, die nur die zu 10 cm lang wird.

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Kommentare

coooooooooooooooooooooooollllllllllllllllllllllll und voll interesant
By Gast

Hallo, super geschrieben. Habe viel gelernt. Vielen Dank
By Peter Strenzke

Du hast dir bei dem Text auf alle Fälle Mühe gegeben, einige Sätze tun aber in den Augen weh. Und einige Fakten sind schlicht falsch. Habe auch das Gefühl, dass du versucht hast, den Wikipedia Artikel zusammenzufassen. Selbst dieser muss nicht korrekt sein und du hast noch einige andere Fehler eingebaut. Möchte das jetzt nicht alles aufzählen. Nur ganz wichtig: wenn eine Forelle zurück gesetzt werden soll, niemals am kiemendeckel anfassen. Das kann ihr Todesurteil sein. Nun denn
By Profi

Mach es mit 10 besser! :)
By Marion

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